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    <title>&lt;b&gt;Ingwer scharf und gesund! &lt;/b&gt;</title>
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    <description>&lt;b&gt;Ingwer - scharf und gesund!&lt;/b&gt;
Liebe Leser, liebe Leserinnen;
Ingwer = Zingiber officinale ist eine auch im Westen immer mehr bekannte und eingesetzte Gewürzpflanze. Seine hinreichenden Wirkungen - auch in der Heilkunde - werden immer bekannter. Der Ingwer, Zingiber officinale, findet seit Jahrtausenden als ein wertvolles Gewürz und Heilmittel Anwendung in vielen Kulturen. Ingwer gibt speziell der asiatischen Küche ihre besondere Note. In der traditionellen chinesischen Medizin ist er sogar eines der wichtigsten Heilmittel. Aber mittlerweile interessiert sich die europäische Naturheilkunde immer mehr für Ingwer und seine guten Heilkräfte: So verbessert INGWER die Verdauung, indem er das AGNI (Verdauungsfeuer) anregt und die Nährstoffresorption im Darm verbessert, er wirkt antiemetisch (verhindert Brechreiz), antiinflammatorisch (entzündungshemmend) und gastro-kinetisch (Bewegung, Peristaltik im Verdauungstrakt). 1977 wurde Ingwer in das Deutsche Arzneibuch aufgenommen. Er wurde von der Kommission E als positiv monographiert; seine - auch hier anerkannten - Einsatzgebiete sind: dyspeptische Beschwerden (landläufig = Verdauungsbeschwerden) und Verhinderung von Reisekrankheiten.
Botanik: Die genaue Herkunft des Ingwers und des aus der Wurzel gewonnenen Gewürzes sind unbekannt; es gilt jedoch als erwiesen, dass Ingwer in China bereits vor 3000 Jahren bekannt war. Heute wird Ingwer in fast allen tropischen Gebieten angebaut, z. B. in Jamaika, Brasilien, Florida, Zentralafrika und Südostasien. Der beste Ingwer kommt aus Jamaika. Ingwer gehört zur botanischen Familie der Ingwergewächse, der Zingiberaceae. Zingiber officinale Roscoe ist die einzige von mehr als 50 Arten der Gattung Zingiber, die geniessbar ist. Geerntet wird der Wurzelstock, auch Rhizom genannt. Dieser kriecht horizontal am Boden entlang, verzweigt sich geweihartig. Daraus entsteht ein über Meter lang werdender blütenloser Scheinstängel. Dieser wird in kochendes Wasser geworfen und anschließend in der Sonne getrocknet.
Heilsame Wirkungen des Ingwer:
Er ist reich an ätherischen Ölen. Weitere Hauptbestandteile sind Sequiterpene, Curcumin und a-Farnesen, das sind chemische Verbindungen mit zum Teil bekannten, zum Teil noch ungeklärten Eigenschaften aus der grossen Gruppe von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Wodurch kommt der scharfe Geschmack des frischen Ingwer zustande? Durch die sogenannten Gingerole, wovon das [6]-Gingerol die intensivste Schärfe aufzeigt. Gingerole sind sowohl für den Geschmack als auch für einen Teil der heilsamen Wirkungen des Ingwer verantwortlich. Gingerole sind in ihrer chemischen Struktur und der Wirksamkeit dem Aspirin ähnlich. Das heisst konkret: Sie hemmen die Aggregation von Thrombozyten, wodurch das Risiko von Blutgefäßverschlüssen und Arteriosklerose deutlich verringert wird. Gingerole wirken ausserdem schmerzhemmend und im Darm als Gegenspieler zum Hormon Serotonin. Daher - aufgrund dieser letzten Eigenschaft - zählt Ingwer zu den hilfreichen Mitteln gegen Übelkeit, Blähungen und auch Krämpfen im Darmbereich. Beim Kochen verflüchtigen sich die Gingerole nur geringfügig. Sie regen den Speichelfluss und die Schweißabsonderung an. Durch die Erregung der Wärmenerven im Magen bewirken sie dort ein ausgesprochen intensives Brenn- und Hitzegefühl. Überhaupt: Ingwer wirkt sehr positiv auf den gesamten Verdauungstrakt. Er steigert den Appetit und dadurch werden reichlich Verdauungssäfte gebildet. Ingwerwurzel regt die Gallensaftproduktion an, erleichtert damit die Fettverdauung. Allgemein gilt: Die Wurzel wirkt entkrampfend, wirkt gegen Schwindel und Brechreiz, hilft somit, bei Reisekrankheit die aufkommende Übelkeit zu lindern. Das gilt auch nach Medikamenteneinnahme und Mageninfektionen.
REZEPTE: Am besten verwendet man die frische Knolle, schneidet sie in kleine Stücke oder sie wird gerieben. Ingwer eignet sich hervorragend für Gemüsegerichte und auch für Soßen. Insbesondere asiatische Gerichte werden mit Ingwer abgeschmeckt. Nebenbei bemerkt: In Currypulver ist auch Ingwer enthalten. Als Tee oder Ingwerwasser kann man ihn hervorragend einsetzen. Ein Stück von der Knolle (etwa eine gute Daumenlänge) wird geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Diese Scheiben gibt man in eine Tasse und übergiesst mit kochendem Wasser. Gut 10 Minuten ziehen lassen, eventuell mit etwas Honig süssen (nachdem das Ganze etwas abgekühlt ist) und in kleinen Schlucken trinken. Hier in Deutschland ist das teilweise sehr scharfe Ingwerkonfekt (oft auch kandiert) bekannt und die süsseren Ingwerbonbons. TIPP: Frischen Ingwer erhält man meist in chinesischen Lebensmittelgeschäften und in Naturkostläden.
Eine REZEPTUR für einen HEILTEE gegen GRIPPE:
Zutaten wie folgt: 5 Gramm Zimtbaumzweige (Ram. cinnamomi), 5 Gramm Pfingstrosenwurzel (Rd. paeoniae), 5 Gramm frische Ingwerwurzel (Rhz. zingiberis r.), 12 Gramm Datteln (Fr. jujubae), 3 Gramm Honigsüßholz (Rd. glycyrrhizae t.), 5 Gramm Windschutzwurzel (Rd. ledebouriellae), 5 Gramm Magnolienblüten (Flos magnoliae). Die Anwendungsgebiete (Indikationen) für diese Mischung sind: leichtes Fieber mit Frösteln, Schweissausbrüche mit Kälteempfindlichkeit, Nackenkopfschmerzen, Schnupfen und verstopfte Nase, wenig Durst, weißlich belegte Zunge, schwacher und beschleunigter Puls. Anwendung: Gleich zu Beginn - Auftreten - der ersten Symptome soviel Tee trinken, bis sie ein Wärmegefühl verspüren. Sich Ruhe gönnen und lange schlafen! Diese Zutaten besorgt man sich am bestern in zerkleinerter Form in einer Apotheke, lässt diese Mischung mehrere Minuten köcheln (10 - 15 Minuten), seiht das Ganze ab und trinkt es in TEEFORM.
Abschliessend ist zum INGWER zu bemerken: Menschen, mit einem starken oder gar erhöhten PITTA sollten ihn meiden, da er hitzeerzeugend, verdauungsanregend wirkt, damit PITTA eher erhöht. Bei einem ausgewogenen PITTA darf er jedoch in geringen Mengen eingesetzt werden, wobei zu bemerken bleibt, dass der Einsatz von Ingwerpulver deutlich geringere Wirkungen zeigt, als der Einsatz der frischen Knolle. Für Heilzwecke sollte daher immer die frische Knolle genommen werden!
Bei einer KAPHA-Konstitution ist Ingwer stets zu empfehlen. Am besten nimmt man 15 Minuten vor einer Mahlzeit eine geriebene frische Scheibe Ingwer mit Kurkuma oder auch Pfeffer bestreut ein, das regt die Säfte an, verbessert das AGNI. Guten Appetit! Das wars zum INGWER.</description>
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    <copyright>Kumari Simon</copyright>
    <managingEditor>anandateam@anandamaji.com (Stefan Hornung)</managingEditor>
    <pubDate>Wed, 18 Feb 2009 19:51:42 GMT</pubDate>
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      <title>Erstellen Sie Newsfeeds kostenlos mit FeedCAP!</title>
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      <pubDate>Wed, 18 Feb 2009 20:29:10 GMT</pubDate>
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      <title>Neue Meldung: Ingwer und seine Bedeutung</title>
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